Moodle.NRW-Community-Treffen | 17.11.2021 VON 09:45 -15:15 UHR

Allgemeines

Am 17.11.2021 fand das nächste Community-Treffen aller Moodle nutzenden Hochschulen in NRW statt. Erstmalig wurde das Treffen durch die neu geschaffene Servicestelle Moodle.NRW ausgerichtet und konnte rund 60 Teilnehmer*innen aus allen Ecken von NRW sowie einige überregionale Gäste begrüßen. Die äußeren Umstände erforderten es erneut, das Treffen in digitaler Form abzuhalten, doch mit den drei Zoom-Räumen „Bochum“, „Duisburg-Essen“ und „Wuppertal“ wehte auch so der Geist von NRW über die Bildschirme. 

Mit dem offiziellen Beginn gegen 10 Uhr und der Begrüßung durch Jana Schmitz und Martin Bovermann stand das Treffen mit der Vorstellung des elfköpfigen Teams zunächst kurz im Zeichen der Servicestelle Moodle.NRW, um dann direkt in die Moodle-Community abzugeben.

Neben der Vorstellung des deutschlandweiten Vereins "Moodle an Hochschulen" durch die Vorstandsmitglieder Thorstel Bartel und Stefanie Berger wurden in insgesamt sechs weiteren Sessions tagesaktuelle Moodle-Themen aus den Bereichen Technik und Didaktik durch Impulsvorträge angestoßen, im Anschluss im Plenum diskutiert und eine Vielzahl an Erfahrungen geteilt. Dank gilt an dieser Stelle insbesondere allen Vortragenden, deren Engagement diesen nachhaltigen Austausch erst ermöglichte. Kurzbeschreibungen der Sessions sowie sämtliche zugehörigen Materialien und Kontaktdaten sind nachfolgend zu finden.

Das nächste Community-Treffen ist im Frühjahr 2022 geplant und die Servicestelle Moodle.NRW freut sich, die Moodle-Community in NRW dann erneut - egal ob in Präsenz oder auf digitaler Bühne - in solcher Stärke begrüßen zu dürfen, so den Wissenstransfer und gegenseitigen Austausch zu fördern und gemeinsam für das Land NRW und seine Hochschulen Verbundvorteile zu realisieren.  

Die Vortragsfolien sind im "Moodle-Forum der Hochschulen im deutschsprachigen Raum" hinterlegt: Direktlink zum Forenabschnitt

Zoom-Raum "Wuppertal"

Session 1, 10:30 Uhr: "Barrierearme Moodle-Räume gestalten - Wie wir alle davon profitieren können" von Jana Schmitz (Moodle.NRW)

Ausgehend davon, dass barrierearme Kursraumgestaltung allen Lernenden unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen zugute kommt, beinhaltete der Vortrag praktische Tipps zur Gestaltung von Moodle-Kursräumen. Bereits eine klare Kursstruktur, eine konsistente Benennung der Materialien und ein Inhaltsverzeichnis erleichtern das Lernen. Der während des Vortrags besprochene Moodle-Kursraum der Universität Duisburg-Essen wurde unter einer CC-BY-SA 4.0-Lizenz veröffentlicht und kann über folgenden Link aufgerufen werden: https://moodle.uni-due.de/course/view.php?id=29894 

Session 2, 11:30 Uhr: "Peer-to-Peer-Austausch: Wie testet ihr eure Moodle-Instanzen nach Moodle-Upgrades" von Pia Annas und Lukas Gallach (Hochschule Niederrhein)

Die beiden Initator*innen haben als Impuls zunächst einen Einblick in den Upgrade-Prozess an der Hochschule Niederrhein gewährt und ihr dafür angelegtes "Prüfbuch" vorgestellt. Im Anschluss daran kam es zu einer produktiven Diskussion, bei der die Teilnehmer*innen das Vorgehen an ihrer eigenen Hochschule beschrieben. 

Session 3, 14:00 Uhr: "Moodle-Plugins zur Integration von Opencast"  von Tamara Gunkel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster und Projekt educast.nrw)

Die von Tamara Gunkel angebotene Session startete mit einer kurzen Umfrage zu den Vorkenntnissen der Teilnehmer*innen hinsichtlich der Opencast-Plugins. Im Anschluss stellte sie drei Möglichkeiten zum Einbinden von Opencast-Videos in Moodle vor: mod_opencast, block_opencast und tool_opencast. 

Zoom-Raum "Bochum"

Session 1, 10:30 Uhr: "Moodle-Instanzmanagement via Git. Ein Erfahrungsbericht der Ruhr-Universität Bochum"  von Tim Trappen (Moodle.NRW)

Der Vortrag beschäftigte sich im Kern mit dem Ansatz, sämtliche Aktualisierungen und Anpassungen einer Moodle-Instanz rein auf einem Git-Workflow aufzubauen. Hierfür wurde der grundlegende Aufbau eines solchen Workflows exemplarisch durchgespielt, auf dessen Basis nicht nur die Verwaltung des Moodle-Cores veranschaulicht, sondern auch ein möglicher Weg der Integration von Open- bzw. Closed-Source Moodle-Plugins – wahlweise mit eigenen Anpassungen – als Git-Submodules zur Diskussion gestellt wurde. Der Vortrag schloss mit einer beispielhaften Abbildung eines vollständigen Git-Workflows, welcher sich aus den zuvor präsentierten Teilaspekten zusammensetzte und den aktiven Entwicklungsbetrieb, wie auch eine Test- wie Produktivumgebung in diesen einband.

Session 2, 11:30 Uhr: "Vorstellung des Lifecycle-Plugins" von Nina Herrmann (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Nicht zuletzt durch Corona ist die Nutzung von LMS rasant angestiegen – und mir ihr die erzeugten Daten, welche sich auf den Servern bzw. in den Datenbanken befinden. Zu diesem Zweck entwickelte die Westfälische Wilhelms-Universität Münster das Moodle Plugin „tool_lifecycle“, um einen Lösungsansatz für das Problem ungenutzter Kurse zu bieten. Nina Herrmann, derzeitige Maintainerin des Plugins, stellte in ihrem Vortrag den Gedankengang hinter der Entwicklung vor und führte in die Funktionsweise sowie Nutzung des Plugins ein.

Session 3, 14:00 Uhr: "Online-Klausuren mit Moodle: Ein Erfahrungsbericht der Universität Duisburg-Essen" von Mirco Zick (Universität Duisburg-Essen)

In dem Impulsvortrag, welcher als Basis für eine angeregte Diskussion diente, wurde zunächst die Prüfungssituation an der Universität Duisburg-Essen (UDE) in den vergangenen, durch Corona und digitale Prüfungen geprägten, Semestern vorgestellt. Nicht nur wurden zum ersten Mal an der UDE summative Prüfungen via Moodle durchgeführt, auch stiegen die Nutzer*innenzahlen signifikant. Dies stellte das Team vor neue Herausforderungen, welche durch eine Verbesserung der Serverinfrastruktur und Anpassung der internen Abläufe gemeistert werden konnten.